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 Heimatmuseum VarelStandort anzeigenVisitenkarteNeumarktplatz 3 26316 Varel  Alle Kontaktdaten »

Informationen

Für die folgenden Inhalte ist die/der oben genannte Firma/Institution/Gemeinschaft/Verein verantwortlich.

Heimatmuseum VarelHeimatmuseum AusstellungHeimatmuseum Sammlung Georg Ruseler
Heimatmuseum Varel
Branchen/Rubriken: Museen / Heimatstuben / Mühlen, Weitere Sehenswürdigkeiten

Anschrift:

Neumarktplatz 3
26316 Varel

Öffnungszeiten:

vom 01.05. bis 31.10.

mittwochs 15:00 - 17:00 Uhr
sonntags 10:00 - 12:00 Uhr

Sonst nach Anmeldung beim Heimatverein Varel, Tel. 952924.

Führungen:
01.05.-31.10. jeweils am 1. Mittwoch im Monat um 19:00 Uhr und nach Vereinbarung

Beschreibung:

Das Heimatmuseum in Varel ist eine Einrichtung des Heimatvereins Varel e. V., der 1921 gegründet wurde.  Im Jahr 1952 wurde mit dem Ankauf des Anwesens Neumarktplatz 3 die Grundlage für die Errichtung des Museums geschaffen. Das Haus war um 1677 errichtet worden und befand sich in einem baufälligen Zustand. Erst nach mühevollen Reparaturarbeiten konnte das Museum 1954 eröffnet werden. 1967 erfolgte eine Erweiterung, 1971 wurde eine Bewirtschaftung, das Restaurant "Schienfatt", eingerichtet. Im Jahr 2003 konnte ein geräumiger Neubau, der sich an den alten Ausstellungsraum anschließt, eingeweiht werden. Neben einem Foyer für das Museum befindet darin auch das Heimat- und Stadtarchiv. Im Jahre 2015 wurde ein weiteres Museumsgebäude eingeweiht.

 
Das Restaurant "Schienfatt" besteht aus einer Gaststube mit Einrichtungsgegenständen aus dem 18. Jahrhundert, dem Bentinck-Zimmer mit Erinnerungsstücken aus dem Besitz der Vareler Grafen und einem Kaminzimmer mit einer Kücheneinrichtung aus der Zeit um 1750. Im Ausstellungsraum erinnern Portraits (z. T. als Reproduktionen), Dokumente, Karten und Gegenstände an die Geschichte Varels, insbesondere an die Zeit, als die Familien Aldenburg und Bentinck zwischen 1667 und 1854 in Varel herrschten. Beachtenswert sind auch drei Modelle, die die Schloßkirche mit dem nicht mehr existierenden Schloß, die Bebauung der Stadt im Jahr 1858 und die Christiansburg von 1681 darstellen.


Ein weiterer Teil der Sammlung ist dem Leben und Werk des in Obenstrohe bei Varel geborenen Heimatdichters Georg Ruseler (1866 - 1920) gewidmet.  Im neuen Foyer ist neben einigen Bildern heimischer Künstler (u. a. W. Hinck) das älteste Stück der Sammlung zu sehen: eine Chaukenurne aus der Zeit um 200 bis 400 n. Chr.