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Varel-Pfad

Weberei

Auf dem Gelände des heutigen Jugendzentrums befand sich ab 1869 die Weberei E. Heeder, später Tameling und Stöve für die Produktion von Gewebe für die Gummiindustrie. Als Heeder das Werk 1879 an seine Mitarbeiter Fr. Tameling und W. Stöve verkaufte, wurden auch Bekleidungsstoffe hergestellt. Aufgrund der Umstellungen in der Textilindustrie nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1975 beschlossen, die Produktion des Werkes in Varel auslaufen zu lassen. Nach einem Brand 1977 wurde das Werk geschlossen. Das Jugend- und Vereinshaus wurde zehn Jahre später eröffnet.

Die Stadt hatte das Gebäude mit dem dazu gehörigen Gelände der ehemaligen Weberei Tameling & Stöve 1977 erworben. Daraufhin wurde von einer Interessengemeinschaft Antrag auf Errichtung eines Jugendzentrums dort gestellt. Die vorhandenen Gebäude wurden, bis auf eine Halle, in der Folgezeit abgerissen. Nach langen Diskussionen seitens der Kommunalpolitik drohte schließlich auch der Abbruch des verbleibenden Gebäudes, woraufhin sich einige Vereine einschalteten und erklärten, Vereinsräume in der Halle einrichten zu wollten. Nachdem das Jugend- und Vereinshaus Weberei schließlich eröffnet wurde, stellte sich schnell ein reges Vereinsleben ein und sowohl der Neubau als auch die vorhandene Halle wurden durch Veranstaltungen aller Art genutzt und Angebote für Jugendliche wurden geschaffen.

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