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Schloßplatz
26316 Varel

Varel-Pfad

Schloßkirche

Die eigentliche "Petruskirche" verdankt ihren Namen dem Schloß, dem sie angegliedert war, das aber bereits 1870/71 abgerissen wurde. Das älteste Bauwerk der Stadt wurde im 12. Jahrhundert errichtet und bis heute fortlaufend erweitert und restauriert. Altar, Kanzel und Taufbecken stammen von dem Künstler Ludwig Münstermann (frühes 17. Jh.). Das seit 1951 als Denkmal geschützte Bauwerk beherbergt im Chor die Gruft der gräflichen Familien von Aldenburg und Bentinck. Sonntags und zu Familienanlässen feiert die luth. Gemeinde unter den Klängen der Schuke-Orgel Gottesdienst.

Die Vareler Schloßkirche steht an der höchsten Stelle Varels, wie schon vorher eine kleine hölzerne Natursteinkapelle. Nach 1650 wurde sie durch die Vareler Grafen an das damalige Schloss angegliedert. Der älteste Teil der Schloßkirche ist das im 12. Jahrhundert errichtete Längsschiff. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde das Längsschiff durch eine Doppelturmanlage ergänzt. Nachdem diese zerstört wurde, wurden die Rümpfe der beiden Türme zur heutigen Turmform umrestauriert. Der Unterbau der Turmanlage fasst eine Eingangshalle mit der sich darüber befindlichen Turmloge. Die charakteristische Kreuzform der Schloßkirche stammt aus dem 15. Jahrhundert, als das Längsschiff durch ein Querschiff und den Chorraum im Osten ergänzt wurde. Alle Bauphasen sind heute sowohl außen an dem Kirchenbau als auch in seinem Inneren sehr gut nachvollziehbar.

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