Anmerkungen zum Kommentar "Kein Konzept"

Anmerkungen zum Kommentar "Kein Konzept" in der Kreiszeitung Friesland - Der Gemeinnützige" am 14.02.2013 von Christoph Koopmeiners

Das Thema "Gundschulen" hat die Stadt Varel immer wieder beschäftigt. In den letzten Jahren wurde insbesondere der demografische Aspekt immer deutlicher. Außerdem bekamen Stichworte wie Ganztagsgrundschule und Integration/Inklusion einen immer größeren Raum. Alle Schulen haben sich daher auf den Weg gemacht, mit eigenen Schulkonzepten und Schwerpunkten.

Die Tatsache, dass in Varel perspektivisch die Zahlen im Grundschulbereich auf einem niedrigen Niveau verharren, hat den Rat veranlasst, die Grundstruktur zu verändern und zwei Grundschulstandorte zu fusionieren. Hierzu möchten wir noch folgende Informationen geben, da dem  o. g. Kommentator offensichtlich einige Hintergründe nicht geläufig waren.

Der vom Rat der Stadt Varel am 13.12.2012 nach intensiver Beratung der Angelegenheit gefasste Grundsatzbeschluss hinsichtlich der Aufgabe der Grundschulen Altjührden und Borgstede zum 01.08.2014 hatte eine Reihe von Punkten, die die Beachtung pädagogischer Bereiche - insbesondere Vermeidung von Belastungen für die Schülerinnen und Schüler - zum Inhalt hatten.

Nachstehend nur einige Beispiele:

Jetzt folgt der Schulträger den von den Eltern und Lehrern unter Beteiligung der Bildungsregion Friesland und der Landesschulbehörde vorgeschlagenen Modifikationen und akzeptiert auch die daraus entstehenden Kompromisslösungen, die im Schuljahr 2013/14 auf alle Beteiligten zukommen.

Der Schulträger folgt auch hier dem von den beiden Schulen übereinstimmend vorgetragenen Änderungswunsch, der in Abstimmung mit dem Schulentwicklungsberater der Landesschulbehörde erstellt wurde. Dabei wird von der Stadt Varel sehr bewusst davon ausgegangen, dass sich diese sehr versierten Spezialisten sehr eingehend mit dem Pro und Kontra dieser Veränderung auseinandergesetzt und letztendlich nur das pädagogische Wohl der Kinder vor Augen haben.

Des Weiteren enthält die Stellungnahme der Landesschulbehörde umfängliche Ausführungen zu den Konzeptions- und Verfahrensbesonderheiten für die aufnehmenden Schulen sowie Überlegungen zur Fortführung der jahrgangsgemischten Eingangsstufe. Diese von der Landesschulbehörde angeführten Themen - vorwiegend aus dem Bereich der Pädagogik - haben die Mitglieder des Rates der Stadt Varel eingehend abgewogen und in ihre Entscheidung am 13.12.2012 mit einbezogen.            

Wir hoffen, mit den obigen Ausführungen Klarheit in die allgemeine Diskussion gebracht zu haben. Uns war es wichtig, hier die Fehl- und Falschinterpretationen des Kommentators richtig zu stellen. Es wäre schade, wenn Unkenntnis in der Sache so im Raume stehen bliebe.

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