Barrierefreiheit am Vareler Bahnhof

Erfolgreiches Gespräch in Hannover

Wagner und Lies bringen Lösung mit
"Schon am Gleis bin ich von vielen Bürgern auf die Situation angesprochen worden", berichtet  Bgm. Gerd-Christian Wagner. 1.800 Unterschriften für den barrierefreien Zugang zu den Gleisen 2 und 3 hatten Wagner und Lies im Gepäck, als sie sich gestern morgen mit dem Zug auf den Weg nach Hannover gemacht haben. "Die große Unterstützung der Bürger aus Varel und der gesamten Umgebung war für uns eine wichtige Grundlage für das Gespräch " . Positiv machten Wagner und Lies gegenüber der Bahn deutlich, dass es sehr kurzfristig wieder gelungen war, dass der Zug in Richtung Oldenburg von Gleis 1 fährt. Die Vertreter der Bahn haben signalisiert, dass dies auch über den Februar hinaus möglich gemacht werden soll.

Im Gespräch mit dem Bahnbevollmächtigten Bischoping und dem Leiter Vertrieb und Fahrplan, Herrn Michael Körber, ergaben sich sehr positive Nachrichten für die zukünftige Anbindung in Varel. Die Bahnverantwortlichen sehen eine große Notwendigkeit in der Schaffung des barrierefreien Zuganges zu den Gleisen 2 und 3. Da auch nach dem endgültigen Ausbau der gesamten Strecke eine Anbindung der Gleise 2 und 3 erforderlich sein wird, sollte im Rahmen der Abschlussarbeiten des jetzigen Abschnitts die Finanzierung hierzu sichergestellt werden. In einem abschließenden Gespräch im April im Rahmen der Bahnkonferenz  in  Fulda wird die Finanzierung hierzu nach den Worten der Bahnvertreter festgezurrt. Das Investitionsvolumen beträgt nach derzeitiger Detailschärfe der Planung ca. 2 Mio. Euro.

Das Vorhaben ist den Bahnverantwortlichen besonders wichtig, weil Varel im Rahmen des weiteren Ausbaus der Strecke ein besonderer Knotenpunkt im Rahmen Schienenersatzverkehrs sein wird.  Dies ohne barrierefreie Zugänge zu konzipieren liegt nicht in der Intention der Bahn.  

"Wir gehen davon aus, dass  dann  die konkreten Planungen noch im Sommer beginnen können und im Jahr 2014 auch die Baumaßnahmen" . Der Mittelteil der Überführung soll dabei angehoben werden,  um die Möglichkeit für die Elektrifizierung zu schaffen. Dies wird dann mit dem entsprechenden Anbau von Fahrstühlen einhergehen. "Wir sind zuversichtlich, dass die Lösung 2014 auch fertiggestellt wird. Wenn dann ab 2015 die Arbeiten am Planfeststellungsabschnitt 4 - also von Sande bis Varel  -  beginnen, ist der barrierefreie Zugang in Varel für alle Richtungen gesichert.

"Wir freuen uns über den Erfolg und werden jetzt die notwendige politische Unterstützung für die Finanzierung leisten." Wagner und Lies kündigten an, dass sie dazu auch weitere Gespräche führen werden.

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